Britney und Cindy on tour – ODER – Der Samstag an dem die Kühe durchdrehten

Köln, Sa., 13.08.16

Am kommenden Wochenende veranstaltet mein liebster Freund Nils eine Party irgendwo auf einem fast verlassenen Gut irgendwo im Bergischen. Buchstäblich irgendwo.

Da ich an dem Wochenende beschlossen hatte die Stadt zu verlassen und ich den Vorabend mit Nils verbracht hatte und daher wusste, dass er in der Natur am rumwerkeln ist und ich mich parallel für diesen besagten Samstag mit meiner guten Freundin Franzi verabredet hatte, hieß es: Auf in die Pampa!

Die Haare hatte sich Franzi vor Wochen abrasiert. Britney Style.

So fuhren also Britney und Cindy am Samstag Nachmittag mit stabilen 30% Akku auf dem Handy, welches als Navi diente, ins Grüne.

Musik, Fenster auf, 30°C, viel Gelächter und Gebrabbel, eine Stunde lang.

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Ausbruch:

An mir ist leider ein kleiner Rally Fahrer verloren gegangen, was bei 75 PS aber nur so minder witzig ist. Trotzdem. Mit 80 Sachen in die Kurven, abbremsen, runterschalten, am Scheitelpunkt der Kurve Gas geben. Einfach.

Britney hat gedacht, ihr haut’s nen Vogel raus.

Aber auf verlassenen Landstraßen und Feldwegen im Bergischen, kann ich da leider auch nix machen.

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Pünktlich zur “Fast-Ankunft”, das Navi meinte wir seien in 300m da, ist der Akku leer.

Zweimal sind wir an der kleinen Einfahrt zu dem Gut vorbeigefahren.

Aber dann! Endlich!

Die Einfahrt rein, das Tal runter und was bietet sich uns für eine absurde Situation dar?

Ein stockspießige Hochzeitsgesellschaft, welche gerad im Idyll von Teich, Bauernhaus, Sonnenschein und Blumenwiese Trauung feiert.

Geil.

Attacke!
3. Gang rein und Zündung.

Einmal an der Familien-, Freunde- und Verwandtenmeute schön à la WRC unnötig laut vorbei gebrettert.

Mit dem Restlächeln des Lachflashs kommen wir also endlich an besagtem Gut an.

Nach kurzer Orientierung zwischen Haupthaus und diversen Scheunen treffen wir auf die Jungs, welche im Wald schon fleißig am aufbauen sind.

Hello hello!

Cool die Girls sind da!

Yeah was geht ab? Dies, das, Ananas.

Britney und ich wollen uns eigentlich nur in die Sonne legen und Einen rauchen.

Sollen die Boys mal tun, was Boys eben so tun. Keine Ahnung…

Also ab zum Auto, Decken und Picknick ausgepackt und los auf die Wiese.

Haaaalt! Nein, wir können da nicht einfach drauf, der Bauer wird stinksauer, wenn er das sieht!

Wer?

Wie?

Was?

Wir drehen uns um und da steht eine Gestalt am Wiesenrand vor dem Haus.

Ob Männlein oder Weiblein ist auf die Entfernung im ersten Moment gar nicht so recht zu erkennen. Auch aus der Nähe und auf den zweiten Blick nicht, wie ich irritiert festelle.

Ja, der Bauer sei der Schlimmste! Der würde uns anzeigen. Es gäbe immer Stress mit dem. Das sei seine Kuhweide, die nicht zu betreten ist!

Ok, Britney.

Good cop, bad cop. Let’s go!


Cindy: “Ach was, der sagt schon nix.”

Britney: “Sind Sie sicher, dass das ein Problem ist?”

M/W: “Ja, ne also das geht wirklich nicht.”

C.: “Quatsch, wir legen uns doch nur in die Sonne. Da sind doch gar keine Kühe.”

M/W: “Ja, aber der sieht das trotzdem und dann zeigt der uns an. Wirklich!”

C: “Gut, dann kann er mich ja anzeigen. Wenn er mich kriegt.”

B: “Also wenn das wirklich nicht geht, dann lassen wir das einfach.”
C: “Nen Scheiß lass ich! Ich fahr doch hier nicht 15 Stunden durch den Wald, dafür, dass ich mich am Ende nicht in die Sonne legen kann! Ich leg mich da jetzt hin und wenn der Bauer damit n Problem hat, soll er sich melden.”
B: “Ja, also, wir sind auch ganz in der Nähe und passen auf, dass wir die Kühe nicht stören.”

WELCHE KÜHE? Auf zwei Hektar Land nicht ein einziger Euter zu sehen!

Also rein da!

Decken ausgebreitet, Tüte gezündet, Bikini raus, Früchte und Picknick genießen. Top!

Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Endlich Ruhe. Endlich keiner der einen volllabert, kein Lärm, keine schlechte Luft, nur Sonne, Weed und Freunde.

Zwischenzeitlich haben uns auch die Jungs einen Besuch abgestattet Tüte hin, her. Quatschgelaber, viel Gelächter, Nilso, Splash, Tim, Britney und meine Wenigkeit.

Es war optimal.

Bis…

Der Boden vibriert leicht.

Ich hebe den Kopf.

Am uns gegenüberliegenden Hügel stehen etwa 50 Kühe und schauen neugierig den Hang hinunter.

Oh cool! Muhkuhs!

Jetzt laufen sie den Hang hinunter.

Mh, jetzt sind sie nicht mehr zu sehen. In dem kleinen Tal zwischen ihrem und unserem Hügel verschwunden.

Oh, hallo! Da sind sie ja wieder.

“Äh, ein bisschen nah, wenn du mich fragst, Britney.”

So 10 Meter sind jetzt nicht die größte Distanz.  Aber hey, die machen doch nix. Die wollen ja nur schauen, wer da so auf ihrer Wiese chillt.

Denkste.

Plötzlich rennen 50 Jungkühe auf uns los.

Schnauben. Springen. Rutschen in noch nicht ganz trocken Pfützen aus. Rempeln sich gegenseitig an, sind komplett durchgedreht!

Mehr Schnauben, mehr Stress.

Adrenalin pur. Auf beiden Seiten.

Wir sehen uns vom Feind umzingelt und schlagen die Flucht ein, während wir von Else und Bertha mit aufgeregtem Muh und Stampfen zum Elektrozaun eskortiert werden.

ZACK, mich hat der Zaun jedenfalls erwischt.

Aber die Tüte hab ich noch hinter die schusssichere Linie bringen können. Wichtig!

Else und Bertha wussten jedenfalls vor uns, dass Strom auf dem blöden Zaun war. Aua…

Ja toll, und jetzt? Wie kommen wir wieder an unsere Sachen auf der Wiese?

Und da kommt er.

Der Retter.

Der Ziegenpeter 2.0.

Wild mit den Armen fuchtelnd, läuft der fast 2m lange, schlaksige Tim den Hang herunter und vertreibt die neugierigen, dummen Kühe, die in der Zwischenzeit einen Kreis um unsere übriggebliebenen Decken und Hinterlassenschaften gebildet haben.

Wir waren so perplex über die heroische Aktion von Herrn Gravert, dass wir einfach nur selbst wie dumme Kühe hinter dem Elektrozaun stehen geblieben sind.

“Ob wir mal unseren Scheiß von der Wiese holen können?” brüllt der Matador uns vom Grün aus an.
“Ja ja ja, können wir! Scheiße man! Was ist hier los?!”

<>ZACK, wieder der Zaun. God damn it!!!

Wir also unsere sieben Sachen unter die Arme geklemmt und fluchtartig weg da.

Aber wohin?

Um uns herum nur Kühe, die uns den Weg abschneiden.
Also am anderen Ende der Wiese hoch.

Hinter uns die Herde.

Eine Kuh hat’s ernsthaft geschmissen bei unserem Versuch sie mit lautem Anschreien und Rumfuchteln zu vertreiben.

Oben am Weg angekommen… da ist er wieder. Mein Freund der Zaun.

Da der Hügel hier recht steil war, muss ich mich am Holzpfosten hochziehen und mit einem Bein nach dem anderen drübersteigen.

Man stelle sich als vor:

Cindy steht an abfälligem Hang, hinter ihr eine wildgewordenen Kuhherde und vor ihr, auf Bauchnabelhöhe, der Zaun umwuchert von Brennnesseln.

Ein Griff, hochziehen, drübersteigen, fertig. Dacht’ ich mir.

Von wegen.

Rechtes Bein erstmal knietief in die Brennessel.

Geil.

Linkes Bein über den Zaun geschwungen – ZACK – Zaun. Verdammte Scheiße!

Am linken Innenschenkel schön Eine geklebt bekommen.

Ok. Egal. Weitermachen.

Bloß weg hier!

Rechtes Bein nachziehen.
ZACK!

FUUUCK!!!

Bein innen rechts getroffen.
Und ja: im Bikini.

Shoot me!

100 Punkte, Cindy! Ganz groß.

Ich bin vor Schmerz und Lachen nur noch zusammen gekrümelt.

Britneys und Tims Gelächter hört man jedenfalls heute noch durch die Wälder des Bergischen schallen.

Es war ein perfekter Samstag.

 

GrandmasterCaz – Be4

Before rap was a game or Hip-Hop was a nation

Before Lauren Hill began her miseducation

Before Milk was chillin’ or PE brought the noise

Before Heavy D and the Boyz

Before the roof caught on fire, Before fresh was the word

Before Whodini and friends and Roxanne’s Revenge

Before the freaks came out at night, before say Ho

Before the Crash Crew was rocking on the radio

Before Whitney, Mariah and J-Lo and Janet

Before Bam and the Soulsonic Force rocked the planet

Before “These Are The Breaks”, before Hard Times

Before the Sugarhill Gang, and Before Super Rhymes

Before Reaganomics, before rappers got shot in their stomachs

Before you found Hip-Hop in comics

Before G’s, before weed was trees

Before going raw dog gave you a deadly disease

Before haters, before thugs and perpetrators

Before the alphas and before the betas

Before beepers and cell phones and retro gods

And fed ex, food stamps and metro cards

Before cops was 5-0 or gats was answers

Before all the B-Boys turned in to break dancers

Before Legs was crazy or out turned to swazey

Back when my man said it’s hot, humid and hazy…..

Before all the bull and by no means get it twisted

My name is Hip-Hop and I have always existed

 

 

Die Erpel-Theorie

Köln, Aachener Weiher, 03.05.16

Die Erpel-Theorie

Die Erpel-Theorie (auch Enterich-Theorie) beschreibt das Sozialverhalten zwischen Männern und Frauen, basierend auf dem Balz-Verhalten von Wirbeltieren. Der Name der Theorie lässt sich auf die optischen Unterschiede eines Ente/Erpel– Paares zurückführen.

Hintergrund:

Im Tierreich imponieren die Männchen mit auffälligem Federschmuck und albernem Aufplustern und Wichtigtun den Weibchen. Diese haben dann die Wahl, welchen Enterich sie denn gern als Vater ihrer Kinder haben möchten. Ein Luxusproblem.

Die Männchen legen sich also mächtig ins Zeug um überhaupt erstmal Beachtung geschenkt zu bekommen. Es geht um die Gesten und die Mühen, die der potenzielle zukünftige Partner aufzubringen vermag, ehe sich die Dame entscheidet. Es wird gegen andere Rivalen gekämpft und geschnattert, beschützerisch nebeneinander her geschwommen, es werden schöne Zweige zum Nestbau vorbeigebracht und ab und zu wird sich ein heruntergefallenes Eis geteilt. Süß! Ich kotze.

Anders das schockierende Paarungsverhalten der humanen Männer, welches man bisher beobachten muss. Haben die Damen einmal den ersten Schritt gewagt, haben sie den Männern die Chance genommen sich zu positionieren, herum zu balzen, sich wichtig aufzuspielen und somit vielleicht auch, am Ende des Tages, die Herzen der Damen final zu erobern. Aber die emanzipierte Frau von heute denkt sich: “Das ist doch veraltet, so verhält sich doch keiner mehr”. Und eben doch! Die Tiere nämlich. Denen geht die Emanzipation nämlich an der Talgdrüse vorbei.

Wenn man als Dame als Erstes agiert und den ersten Schritt wagt, lehnt sich doch jeder Mann entspannt zurück und denkt sich: “Na die will ja eh, dann lass ich mir mal Zeit”. Oder noch besser: “Da brauch ich mir ja nicht mal mehr Mühe geben…Jackpot!

Und genau hier greift die Erpel-Theorie.

Umsetzung

Mädels, Finger weg vom ersten Schritt! Wenn der Kerl “sie” mag, soll er “sie” gefällst selbst nach ihrer Nummer oder nach dem Kaffee-Date fragen. Er hat sich zu positionieren und sich ins Zeug zu legen, damit letztendlich wir Menschendamen, so wie Entendamen oder Löwendamen, die Entscheidung fällen können, ob wir dem guten Erpel eine Chance geben, oder eben nicht. So einfach ist das.

Wahrscheinlich bedeutet das weniger Dates und weniger Sex, aber dafür auch weniger Enttäuschungen und Stress mit einem Kerl, der ja so oder so von Anfang nicht in der Lage war den ersten Schritt zu gehen. Bzw. sich, aufgrund der aktiven Aufforderung von “ihr”, keine Dringlichkeit gesehen hat, mal irgendetwas an den Start zu bringen um “sie” zu beeindrucken. Warum auch? Sie wollte ja eh.

Kleiner Tipp für beste Freundinnen

Wenn Sie ihre Freundin mal wieder mit einem Kerl an der Bar beim flirten beobachten, rufen Sie ruhig mal ganz charmant “ERPEL!!!” durch den kompletten Laden zu ihr herüber. Sie wird Ihnen die Erinnerung sehr danken.

Ecopartments

Köln, 23.08.16

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich wohne gegenüber den “Ecopartments” in der  ***straße in Köln Ehrenfeld.

Wenn Ihre Wohnobjekte unter den Namen “Ecopartments” geführt werden,

frage ich mich warum mir seit 3 Jahren ununterbrochen die Beleuchtung

des Treppenhauses nachts in die Wohnung scheint.

Und ich meine buchstäblich: ununterbrochen.

 

Besonders “Eco” ist das jedenfalls nicht.

 

Vielleicht kann ich Ihr Umweltbewusstsein und ihre Rücksicht auf die

Anwohner und Nachbarn etwas sensibilisieren, indem ich Ihnen die Idee

von Bewegungsmeldern für Ihr Treppenhaus unterbreiten kann.

 

Diese sind im Einkauf und in der Installation nicht teuer und würden

viel besser zum Namen des Gebäudes passen.

 

So wie es im Moment ist, empfinde ich den Schriftzug “Ecopartments”

einfach nur als schlechten Scherz. Vielen Anwohnern der Straße geht es

ähnlich, die Leute schütteln nur den Kopf. Es passt einfach überhaupt

nicht zusammen.

 

Ich arbeite im Marketing und kann als gut gemeinten Rat hier nur hinzufügen:

Ihre Marke/Firma wird so in keinem besonders gutem Licht dargestellt.

Im wahrsten Sinne des Wortes.

 

In der Hoffnung, vielleicht tatsächlich etwas in der Hinsicht bewegt

zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

 

Enilec Elledur

The world doesn’t need another blog!

I’m actually not a fan of blogs, myself. But apparently you need to have a website nowadays in order to get started, if you’re actual purpose is a book. So, I got started…

Hope you enjoy reading what my brain produces and hope you enjoy traveling virtually across the world with me.

One love.

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